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Verhältnis von Vater-Sohn




Joseph Giebenrath
Joseph Giebenrath ist ein normaler Bürger. Wie viele in der Kleinstadt hat er ein Haus einen Garten und ein Grab. Er ist nicht hochgradig begabt aber kann rechnen, lesen und schreiben. Er ist Mitglied im Bürgerverein. Er interessiert sich zwar für die Welt, das zeigt seine Vorliebe die Zeitung zu lesen aber von der Wissenschaft will er nichts wissen. Eigentlich führt er ein rundum perfektes Leben in der Mittelschicht der Kleinstadt. Er muss nicht am „Hungertuch“ nagen aber er ist auch kein Topverdiener. Doch er bewundert Leute die „über“ ihm in Sachen Geld stehen und will auch dort oben stehen. Da er dies selbst nicht erreichen kann versucht er daher seinen Sohn in der hohen Gesellschaft anzusiedeln damit er später einmal ein besseres Leben führen kann als er selbst. Ein häufig auftretendes Phänomen, dass Eltern unbedingt wollen dass ihre Kinder das erreichen was sie selbst niemals erreicht haben.

Hans Giebenrath
Hans Giebenrath ist eigentlich ein Mustersohn in der heutigen Zeit wäre jeder Vater stolz auf seinen Sohn wenn er so ein Begierde nach Wissen zeigen würde. Er hat versucht sich ständig weiterzubilden um ruht sich nicht auf seinem Wissen aus. Er geht sogar freiwillig zum Privatunterricht beim Stadtpfarrer um sich dort in den Ferien weiterzubilden. Jeder „normale“ Junge würde sich in den Ferien auf die faule Haut legen und sich von der Schule erholen doch er zieht das knallharte Programm stramm durch die Ferien.
Trotz seiner Wissbegierde hat er noch Zeit für seine eher wenigen Hobbys. Er geht gerne im Wald spazieren und sein wahrscheinlich größtes Hobby ist das Angeln bei dem er sich von der Schule versucht zu erholen.

An der Charakterisierung sieht man, dass Hans auch schon in gewisser Hinsicht alleine lernen würde ohne dass sein Vater immer mit erhobenem Zeigefinger hinter ihm stehen würde. Doch der Vater ist der Meinung, dass er seinen Sohn noch weiter fördern müsste damit dieser in seinem Leben viel erreichen kann. Doch dies schwingt auch bald um als der Vater seinem Sohn vor dem wichtigen Examen seine größte Leidenschaft verbietet: Das Angel. In dieser Zeit fühlt sich Hans sehr schlecht, weil er einfach keine Chance mehr hat abzuschalten und auch mal an etwas anderes zu denken.
Der Vater kennt seinen Sohn einfach zu wenig und überfordert ihn. Meiner Meinung nach denkt der Vater in dieser Situation nur an sich. Er will, dass sein Sohn gut dasteht und zwar vor dem ganzen Bürgertum der Kleinstadt er will zeigen dass seine Familie etwas besonderes ist und dass sie viel erreichen kann was sein Sohn von diesen Gedanken hält ist ihm eigentlich ziemlich egal.


1.6.08 17:14
 


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