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Beschreibe Hans Giebenraths Entwicklung in Maulbronn als Prozess von Selbstfindung und Selbstentfrem

Hans Giebenrath ist ein schlauer und tüchtiger Junge. Doch niemand weiß wie er geworden wäre wenn er von seinem Vater nicht so „getrimmt“ worden wäre. Das sieht man auch im Verlauf des Buches. Je mehr Hans im Kloster Maulbronn über sein bisheriges Leben nachdenkt desto mehr merkt er wie er sein Leben oft „verschwändet“ hat indem er ausschließlich für die Schule gelebt hat. Er hat seine Hobbys das Angeln und Spazieren gehen total vernachlässigt hatte kaum eine freie Minute und widmete seine ganze Zeit dem lernen. Eine wichtige Rolle bei der Selbstfindung spielt auch der junge Hermann Heilner, welcher Hans zeigt, dass man auch ohne der Beste zu sein Spaß haben kann und das Leben auch mal in vollen Zügen genießen kann ohne immer Angst davor zu haben, dass man die nächste Zensur mal nicht so gut ist.
In gewisser Hinsicht bewundert Hans seinen Freund Hermann auch. Da es Hermann egal ist was die anderen Mitschüler über ihn denken oder erzählen. Wenn er weinen muss dann weint er und es ist ihm nicht peinlich es den anderen zu zeigen. Bei Hans ist das etwas ganz anderes, er versucht seine Gefühle immer zu unterdrücken und zeigt sie nicht nach außen hin, weil es ihm schwer fällt darüber zu reden. Was man daran sieht, dass er niemandem richtig zeigt, welche Angst er vor dem Examen hat und er nicht möchte später als Verlierer dazustehen.
Ab dem Moment wo er mehr mit Hermann zusammen ist merkt Hans, wie öde doch sein Leben zuvor war und es beginnt ein Wandel. Hans sieht dass man aus seinem Leben etwas Besseres machen kann und er beginnt nachdem Lebensprinzip vom Schuhmacher Flaig zu leben. Nicht nur lernen sondern auch mal Spaß haben. Das Leben ist zu kurz um immer nur zu Arbeiten. Nun verändert sich Hans er entfernt sich immer mehr von seinem früheren Leben und genießt sein Leben zum ersten mal zwar hat er immer nur Sorgen, wenn er nicht lernt sondern draußen mit Hermann ist aber seine Kopfschmerzen vom vielen Stress lassen nach und er versucht sich zu amüsieren.
Hans war noch nie glücklicher in seinem Leben, weil er jetzt andere Prioritäten setzt als früher. Jetzt steht die Freundschaft an erster Stelle und die Schule wird erstmal hinten angestellt. Egal was der Stadtpfarrer oder sein Vater dazu sagen.



6.6.08 16:15
 


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